Jenseits der Infantilisierung

Plädoyer für einen Personalstrukturwandel an deutschen Universitäten

Angelika Schenk, Frieder Vogelmann und Arndt Wonka schlagen eine grundlegende beschäftigungspolitische Veränderung an deutschen Universitäten vor. Sie begreifen die Problemlage des Mittelbaus als infantilisierte Position des wissenschaftlichen Nachwuchses und diskutieren zwei unterschiedlich radikale Strategien, ihr zu begegnen. Die Kategorien „Sicherheit“ und „formale Gleichheit“ dienen den Autor_innen dabei als zentrale Bezugspunkte der Argumentation für eine radikale Veränderung der Personalstruktur – denen sie zwecks längerem Atem die politischen Tugenden der Geduld, Beharrlichkeit und Entschlossenheit zur Seite stellen.

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Erschienen in
Berliner Debatte 1 | 2017
„Russland in Blut gewaschen“
178 Seiten

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